1. Mannschaft | VfB ist vor dem Tor effektiver

 Der VfB Friedrichshafen steht in der dritten Runde des Fußball-Verbandspokals. Die Mannschaft von Trainer Christian Wucherer besiegte am Mittwochabend Olympia Laupheim im Zeppelinstadion mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Mathias Terbo nach sechs Minuten.

„Im Fußball gewinnt nicht immer der Bessere, sondern der Effektivere. Das war heute Friedrichshafen und deshalb haben wir verloren“, sagte Hubertus Fundel, Trainer von Olympia Laupheim. „Meine Mannschaft hat über 90 Minuten gekämpft, viele Zweikämpfe gewonnen, aber spielerisch haben wir noch Luft nach oben. Ich bin trotzdem zufrieden“, meinte VfB-Trainer Christian Wucherer.

Frühes Tor

Die Partie begann flott und nach sechs Minuten lag der Ball bereits im Netz. Laupheims Marcel Bollinger vertändelte den Ball, Eugen Strom stocherte geschickt, eroberte ihn und passte zu Daniel Di Leo, der sah den besser stehenden Mathias Terbo, der mit seinem Schuss Laupheims Torhüter David Wiget keine Chance ließ. danach verlor Laupheim nur kurz den Faden, fand ihn dann aber schnell wieder. Nach zehn Minuten rettete VfB-Torhüter Heiko Holzbaur gegen Manuel Hegen.

Nur sieben Minuten später spielten die Gäste schnell nach vorne und eigentlich hätte Simon Hammerschmied den Ball selber verwerten müssen, doch er passte in die Mitte und die Chance war dahin. Der VfB befreite sich nur langsam aus der Umklammerung, doch die Abwehr stand auch dank des stark spielenden Neuzugang Michael Metzler. Er gewann fast jeden Zweikampf und zwar ohne Foul. Stürmer Ivan Vargas Müller wurde von Metzler fast abgemeldet. Den letzten Aufreger vor der Halbzeit gab es nach etwa 30 Minuten. Laupheims Fabian Ness sah, dass Holzbaur zu weit vor seinem Tor stand, doch sein Schuss aus 40 Meter verfehlte das Tor.

Nach Wiederbeginn mussten sich beide Teams erst finden. Die Gäste taten es schneller als der VfB. Vargas Müller nahm einem Pass von Julian Haug auf und lief alleine auf Heiko Holzbaur zu. Holzbaur blieb lange stehen und wehrte den Schuss zur Ecke ab. Nun wurde es ein Kampfspiel. Laupheim war dann immer gefährlich, wenn es schnell nach vorne ging. „Manchmal haben meine Spieler etwas zu schnell gespielt. Mehr mit Köpfchen wäre besser gewesen“, meinte Fundel.

Gäste vergeben gute Chance

Elf Minuten vor dem Ende der Partie spielten die Gäste wieder schnell nach vorne. Simon Hammerschmied war alleine vor Holzbaur, doch der VfB-Torhüter war erneut zur Stelle und vereitelte das mögliche 1:1. Beide Mannschaften wechselten kräftig aus, aber ohne Erfolg.

Die beste Chance zum 2:0 vergab der eingewechselte Sascha Hohmann (80.). Er nahm einen Ball des ebenfalls eingewechselten Amin Gebhard auf, umspielte seinen Gegenspieler gekonnt, scheiterte aber an Laupheims Torhüter David Wiget.

(Quelle: Schwäbische Zeitung)

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