1. Mannschaft | Fünf Testspiele stehen auf dem Programm

Die Fußballer des VfB Friedrichshafen starten am 26. Januar mit der Vorbereitung auf die Rückrunde. Bereits Anfang Januar stehen Fitness-Termine auf dem Programm. Trainer Christian Wucherer bittet seine Spieler danach vier bis fünf Mal die Woche zur Vorbereitung auf die restlichen Spiele der Saison. Das Ziel ist mindestens Platz fünf.

Vor der neuen Spielzeit hatte Wucherer als Saisonziel Platz eins bis fünf ausgegeben. Der Übungsleiter des VfB sah seine Mannschaft auf Augenhöhe mit den Top-Teams der Landesliga Staffel IV. Die Wirklichkeit sah anders aus.

Die Spitzenteams wie Ehingen-Süd, die Überraschungsmannschaft aus Ostrach oder aber auch der FV Weiler gewannen wichtige Spiele und zeigten eine gewisse Konstanz. Die fehlte dem VfB von Beginn an. Es war eher ein Auf und Ab und das schmeckte Christian Wucherer nicht.

In seiner Analyse der Hinrunde spricht er Klartext. „Wir haben Dinge nicht so umgesetzt, wie ich mir gewünscht hatte. Zum Beispiel das Pressing hat nicht so funktioniert und manchmal hat das ganze Team einfach nur schlecht gespielt“, betont er. Das genügt eben nicht, um ganz vorne dabei zu sein. Der VfB-Trainer hat die Hinrunde aufgearbeitet und will im Training ab dem 26. Januar die Schwachpunkte des Teams ausmerzen.

 

Suche nach der Grundformation

 

In den ersten beiden Wochen stehen die Grundlagen auf dem Programm (Laufeinheiten). Danach wird die Schnelligkeit und auch die Taktik geübt. Ziel dieser Maßnahmen ist es, vor der ersten Partie am 4. März, zu Hause gegen den FV Ravensburg II (15 Uhr) eine Grundformation zu finden, die die sportlichen Ziele erreichen kann.

Wucherer hat sich allerdings vom ständigen Pressing verabschiedet, will hier flexibler sein. „Ich bin realistisch. Diese Taktik passt nicht zu unserer Altersstruktur.“ Gegen die Spitzenmannschaften wie Ehingen-Süd, Ostrach oder auch FV Ravensburg II sei es besser, aus einer verstärkten Abwehr zu agieren und über Konter die Nadelstiche zu setzen. Fünf Testspiele stehen auf dem Programm.

In den Partien gegen die starken Teams aus Berg (Verbandsliga Württemberg) und Bregenz (Vorarlbergliga) am 17. und 19. Februar soll diese Taktik geübt werden.

Der Kader des VfB Friedrichshafen ist fast zusammengeblieben. Es gibt keine Neuzugänge. Der länger verletzte Leon Gwinn wechselte in der Winterpause zum Bezirksligisten TSV Meckenbeuren. Martin Dankert ist für sechs Monate im Ausland.

Das sportliche Ziel wurde von Wucherer korrigiert. „Wenn wir am Ende Fünfter sind, ist das in Ordnung. Es wäre aber besser, wenn wir noch Plätze gutmachen. Für ganz nach vorne reicht es noch nicht“, betont Wucherer. Er bleibt eben auch in dieser Hinsicht ein Realist.

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