1. Mannschaft | Der VfB zeigt eine solide Leistung

Nach dem vierten Sieg in Folge steht der VfB Friedrichshafen in der Tabelle der Fußball-Landesliga auf Platz drei. Das 3:0 beim FV Rot-Weiß Weiler am Samstag war aber auch die vierte Partie ohne Gegentor. Das Training und die Aussprachen in den vergangenen Wochen tragen Früchte.

Die Fans des VfB Friedrichshafen erinnern sich ungern an den fünften Spieltag. Die Mannschaft spielte unter der Woche in Eschach 3:3, doch die Abwehrleistung war alles andere als gut. Seither haben Trainer Christian Wucherer und Co-Trainer Giovanni Rizzo viel mit der Mannschaft gearbeitet, die Laufwege der einzelnen Spieler genauer analysiert. Die erfahrenen und jungen Spieler kommunizieren nun deutlich besser und das Ergebnis sind 360 Minuten ohne Gegentor.

 

Die Ruhe bewahrt

„In Weiler war es nicht nur diese tolle, disziplinierte Leistung der Mannschaft. Sie hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen“, sagt Giovanni Rizzo. Nach dem 1:0 durch Sascha Hohmann (17.) vergab Ralf Heimgartner nur zwei Minuten später das mögliche 2:0. Seinen Foulelfmeter parierte der Schlussmann aus Weiler, Andreas Hahne. „Wie dann die Jungs diese Situation weggesteckt haben, Hut ab“, betont Rizzo.

Der FV Rot-Weiß Weiler musste die Mannschaft nach den Sperren von Dominik Dieing und Sandro Brugger und die Verletzung von Jonathan Hartmann umstellen. Unter anderem rückte laut Pressemeldung Raimond Hehle von der Zehn in die Innenverteidigung und Torjäger Mathias Stadelmann, der diesmal die Kapitänsbinde trug, vom Sturmzentrum ins defensive Mittelfeld. Die vielen Wechsel waren den Hausherren anzumerken.

Die Automatismen griffen nicht, es fehlte an der Abstimmung. Der FVW versuchte es vorwiegend mit langen Bällen, doch abgesehen von zwei Fernschüssen durch Patrick Bentele (21.) und Samuel Riegger (58.) hatte er vor 150 Zuschauern nur eine echte Chance, die der diesmal als Stoßstürmer agierende Andreas Reichart aus schwierigem Winkel aber nur ans Außennetz setzte (52.).

Anders der VfB, der aber auch auf die Stürmer Joshua Merz und Daniel Di Leo verzichten musste. Die Mannschaft zeigte von der ersten bis zur letzten Minute eine solide Leistung und ließ, wie oben beschrieben, fast nichts zu. „Wir werden uns kommende Woche in Ruhe auf das Derby gegen Kehlen vorbereiten. Einen Grund, um abzuheben, gibt es nicht“, meint Giovanni Rizzo. Die Partie gegen Kehlen werde dann wohl zeigen, in welche Richtung es für den VfB weitergehe.

VfB FN: Holzbaur, Staudacher, Heimgartner, Ugur Tuncay, Strom, Hohmann (87., Marte), Nikic (80., Alessio Genua), Weissenbacher, Nico Di Leo, Booch, Schmitz

(Quelle: Schwäbische Zeitung)

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